Schärfere Regeln für Spielhallen – Option Online-Casino?

Im Sommer 2016 wird in den ersten Teilen Deutschlands die neue Abstandsregelung für Spielhallen wirksam. Demnach müssen in Brandenburg und Berlin ab Jahresmitte alle Hallen einen Mindestabstand von 500 Meter Luftlinie voneinander haben.

Diese Veränderungen wird auch der Spieler spüren…

Alleine in Berlin werden auf diese Weise mindestens 500 Standorte aussterben, tausende Arbeitsplätze sind dort gefährdet. Ein Jahr später, ab dem 1.7.2017, wird das Gesetz auch alle anderen Bundesländer treffen, wobei jedes Land für sich eigene Mindestabstände festgelegt hat. Die Städte und Kommunen schlagen bereits jetzt Alarm, von Enteignung der Spielhallen-Betreiber ist gar die Rede, denn in einigen Ländern sind ca. 90% aller Standorte bedroht.

Weniger Angebote – sinkende Nachfrage

Klar dürfte sein, dass die großen Hallen-Ketten in diesem Kampf mit die besten Überlebenschancen haben. Kurz- bis mittelfristig wird die Auslastung in der reduzierten Zahl von Standorten steigen und den Betreibern in die Karten spielen.

Jedoch ist auch sicher, dass weniger Spielhallen letztendlich weniger Angebot und auf lange Sicht dann auch weniger Nachfrage bedeuten. Denn die Mehrzahl der Leute, die dann noch regelmäßig täglich oder wöchentlich eine Spielothek besuchen möchten, müssen längere Wege und eine stark reduzierte Auswahl an Standorten in Kauf nehmen.

Die Zeiten für Hin- und Rückweg steigen, somit bleibt weniger Zeit zum eigentlichen Spielen. Dies wird unterm Strich langfristig die Bereitschaft für Spielhallenbesuche senken und im Gegenzug die Motivation fördern, sich online nach Glücksspiel-Alternativen umzuschauen. Dort ist das Angebot relativ breit, sowie einfach und schnell zugänglich.

Neben der Abstandsregelung kommen noch einige weitere neue Vorschriften hinzu, die den Hallen die Existenz zusätzlich erschweren werden.

Als Resultat sinkende Spielgewinne

In der Folge müssen die privaten Hallen, die weiter bestehen dürfen, umso mehr kämpfen als bisher, um ihre Umsatzzahlen hoch zu halten. Dies könnte sehr wahrscheinlich nach und nach zu vermehrtem Einsatz von Sparprogrammen oder anderen Manipulationen an der Spielesoftware führen, durch die der ehrliche Spieler noch stärker als bisher zur Kasse gebeten wird.

All diese Kosten und wirtschaftlichen Nachteile, die die Spielothekenbetreiber dank der neuen Gesetze überwinden müssen, werden also am Ende die Spieler mit noch schlechteren Freispielen und weniger Gewinnen bezahlen müssen.

Langfristig lieber online spielen!

Für den Spielerschutz wird diese neue Regelung daher sicherlich sehr wenig beitragen, jeder Automaten-Spieler muss in Zukunft noch aufmerksamer und vorsichtiger in der Spielhalle sein, wenn er weiterhin mit wenig Geld echten Spielspass und gute Unterhaltung erleben möchte.

Wäre es da nicht eine gute Idee, sein Glück in einem Online Casino wie Stargames, Quasar oder Stake7 zu versuchen?
Die Online-Casinos haben nach wie vor niedrige Personalkosten, und bleiben bisher von Regelungen, die ihnen zusätzliche Kosten verursachen, verschont.

Daher ist davon auszugehen, dass diese ihre hohen Auszahlungen beibehalten, und sogar zukünftig zeitweise noch steigern werden, um die Hallen-Spieler als Neukunden zu gewinnen.

Im folgenden geben wir euch eine kurze Übersicht der geplanten Abstandsregelung mit den jeweils vereinbarten Abstandswerten für Spielhallen der einzelnen Bundesländer:

Bundesland Mindestabstand zwischen Spielhallen Für Bestandsgenehmigungen wirksam
Bayern 250 Meter Luftlinie zu anderen Spielhallen Ab 01.07.2017
Baden-Württemberg 500 Meter Luftlinie zu anderen Spielhallen Ab 01.07.2017
Berlin 500 Meter Luftlinie zu anderen Spielhallen Ab 01.08.2016
Brandenburg 500m Luftlinie zu anderen Spielhallen Ab 01.07.2016
Bremen 250 Meter Luftlinie zu anderen Spielhallen und Wettannahme­stellen Ab 01.07.2017
Hamburg 500 Meter Luftlinie zu Spielhallen; Ausnahmen für Reeperbahn und Steindamm = 100 Meter Ab 01.07.2017
Hessen 300 Meter Luftlinie von Eingangstür zu Ein­gangstür der Spielhallen Ab 01.07.2017
Mecklenburg-Vorpommern 500 Meter Luftlinie zu Spielhallen und Spielban­ken Ab 01.07.2017
Niedersachsen 100 Meter Luftlinie zu Spielhallen; Gemeinden können den Abstand auf 50 Meter verringern oder auf maximal 300 Meter erhöhen Ab 01.07.2017
Nordrhein-Westfalen 350 Meter Luftlinie zu anderen Spielhallen Ab 01.07.2017
Rheinland-Pfalz 500 Meter Luftlinie zu anderen Spielhallen Ab 01.07.2017
Saarland 500 Meter Luftlinie zu anderen Spielhallen Ab 01.07.2017
Sachsen 250 Meter Luftlinie zu anderen Spielhallen Ab 01.07.2017
Sachsen-Anhalt 200 Meter Luftlinie zu anderen Spielhallen Ab 01.07.2017
Schleswig-Holstein 300 Meter Luftlinie zu anderen Spielhallen Ab 01.07.2017
Thüringen 500 Meter Luftlinie von Eingangstür zu Ein­gangstür der Spielhallen; Ausnahmen bis 400 Meter möglich Ab 01.07.2017

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